Die Struktur eines Schleifkörpers wird bei ELBE mit der sogenannten Gefügenummer ausgedrückt. Je größer diese Ziffer (von 2 – 22) ist, um so poröser ist die Schleifscheibe. Es gibt dabei eine natürliche Porosität aber auch künstlich erzeugte Poren. Diese künstlichen Poren werden durch einen sogenannten Porenbildner erzeugt.


Die Gefügenummer beschreibt zunächst den im Schleifkörper vorhandenen Porenanteil. Er ergibt zusammen mit dem Volumenanteil des Schleifmittels immer 100% in diesem Dreistoffgemisch. Das Gefüge beschreibt aber auch die Größe, Form und Anordnung der Bindungsstege im Schleifkörper und damit auch in besonderem Maße das Schleifverhalten des Schleifwerkzeugs.

  • Dichtes Gefüge und größere Härte ergeben hochbelastbare formbeständige Schleifkörper wie z.B. beim Außen- oder Innenrundschleifen benötigt.
  • Offenes Gefüge mit geringerer Härte ergibt zerspanungsfreudige Schleifkörper mit viel Raum für die Spanbildung und den Kühlmitteltransport. Sie werden insbesondere benötigt bei Schleifverfahren mit großen Kontaktlängen zwischen Werkstück und Schleifkörper wie z.B. beim Tiefschleifen.


Im Allgemeinen kann man die Gefüge von ELBE Schleifkörpern wie folgt einstufen bzw. abgrenzen: