Zur Herstellung von ELBE Schleifkörpern werden ausschließlich künstlich hergestellte Schleifmittel von Qualitätslieferanten verwendet.

Bei den konventionellen Schleifmittel unterscheiden wir in grundsätzlich 3 Arten, welche je nach Anwendungszweck eingesetzt werden können:

  • Edelkorund (Aluminiumoxid)
  • Sinterkorund   (SK)
  • Siliziumkarbid (SIC)

Edelkorund

Die Herstellung erfolgt in einem elektrochemischen Schmelzprozess aus kalzinierter Tonerde bzw. Bauxit. Die Schmelze erstart zu Blöcken, welche anschließend zerkleinert und gemahlen werden. Auf Siebanlagen erfolgt dann die Klassierung zu den nach FEPA-Standard International genormten Schleifmittelkörnungen bzw. Korngrößen.
Der Gehalt an kristallinem Aluminium (Al2O3) bestimmt wesentlich die Eigenschaften des Edelkorund. Mit zunehmendem Al2O3 Gehalt nimmt die Härte und die Sprödigkeit des Korundschleifkorns zu, die Zähigkeit dagegen entsprechend ab.

Die Qualitätsgruppen des Edelkorund:

  • Normalkorund mit ca. 95% Al2O3
  • Halbedelkorund mit ca. 97-98% Al2O3
  • Edelkorund mit ca. 99-99,9% Al2O3


Die einzelnen Edelkorund Typen können sie in der Übersichtstabelle der Schleifrohstoffe ersehen.

Sinterkorund

SK zeichnet sich durch sehr feine Mikrostrukturen aus. Diese werden über das Sintern sehr feiner, in einem elektrophoretischen Prozeß hergestellten Kristalle erreicht. Durch diesen mikrokristallinen Aufbau verhält sich Sinterkorund bei richtigem Schleifeinsatz anders als herkömmlicher Korund, da sich in hohem Maße währen des Schleifens immer neue Schneidkanten bilden.

Siliziumkarbid

SIC wird ebenfalls in einem elektrochemischen Prozeß aus kohlenstoffreichem Petrolkoks und Quarzsand hergestellt. Seine Aufarbeitung zu Schleifmittelkörnungen entspricht etwa der des Edelkorunds.
Siliziumkarbid ist härter als Korund, gleichzeitig aber auch wesentlich spröder.
Auch hier gibt es verschiedene Sorten, welche in der Rohstofftabelle dargestellt sind.

Eine Übersicht der CBN und DIA Schleifrohstoffe finden Sie in der Tabelle der superharten Schleifmittel.